Meine Töchter Stephie und Janine

Gestern habe ich meiner Tochter Stephie eine Geschichte erzählt und sie hat sich gefreut. Es war so, dass mich die Herbstblätter, die sich verfärben, auf die Gedanken gebracht haben, eine Geschichte drüber zu scrheiben. Ich hab sie noch im Gedächtnis, aber es sind erst nur ein paar Zeilen, aber sie fand sie gut und ich soll zusehen, dass ich sie weiter schreibe. Wird gemacht Töchterchen!  Die Geschichte ist noch nicht fertig, denn ich habe beschlossen, sie noch weiter zu schreiben. Sie kann so nicht enden.

 

Diese Geschichte ist nur für dich meine Süße, ich wünsche dir nach deinem Klinikaufenthalt, dass du genau solche Tage haben wirst.

 

Es geht ihr nicht gut, das merke ich, sie schreibt nur kurze Antworten, sie möchte nicht über sich reden, sondern dass ich rede. Aber eigentlich war das doch immer so , sie wollte mir zuhören, sie wollte nicht reden, ich kenne sie doch nicht anders Ich möchte zu ihr, sie in den Arm nehmen, ihr über ihren Kopf streicheln, sehen, dass sie mit ihren Augen lächelt und sich wohlfühlt bei mir. Ich vermisse sie so sehr, ich möchte ihre Stimme wieder hören, ihre Stimme, die ohne Worte sagt: Du bist meine Mam, ich hab dich lieb Ja, mein liebes Töchterchen, ich kann dir darauf sagen: Ich hab dich sehr, sehr lieb meine liebe kleine Tochter Stephie und ich werde den Kontakt nicht mehr abbrechen, das verspreche ich dir.

 

Deine Mam, die dich sehr liebt

 

Was soll ich über Janine sagen? Sie blockt immer noch ab, wenns um Gefühle geht, die sie für mich hat, aber nicht mehr ganz so schlimm. Ich war gestern noch im "Verirrteseelen-Forum" im Chat mit ihr, wir haben noch ne Weile miteinander gesprochen, vielleicht eine halbe Stunde, nachdem ich mich von Stephie verabschiedet hatte. Ich merke, wie Gefühle bei ihr hochkommen, sie sie aber wieder abwürgt, weil sie meint, dass es noch zu früh sei, mir zu sagen, was sie für mich fühlt. Sie ist sich außerdem noch nicht sicher, sie weiß noch nicht, wie sie mit ihnen umgehen soll. Sie weiß, dass sie Gefühle für mich hat, aber sie traut sich einfach nicht, sie zu äußern. Das wird mit der Zeit besser, ich gebe die Hoffnung darauf niemals auf. Wir haben einen langen steinigen Weg hinter uns, mit Kontaktabbrüchen ihrerseits, aber wir sind immer wieder in Kontakt getreten. Wir haben uns schon Nerven gekostet, das Fräulein und ich, puh. Es waren schwere Zeiten, die wir überstanden haben. Vielleicht haben wir diese Zeiten jetzt endlich hinter uns und wir können nochmal von vorn beginnen, das wäre schön.

 

Deine Mami, die dich sehr lieb hat

 

 

 

 

 

 

 

19.10.08 10:20

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